  Kaum Orkan-Schäden im Westkreis – Feuerwehr verhindert "Tannensturz" in Falkenstein – Züge fahren ...
Nicht jeder hat sich von "Kyrill" einschüchtern lassen. So ist bis zum späten Donnerstagabend am Rockenhausener Feuerwehrhaus gearbeitet worden – trotz Sturmböen und obwohl auf der Baustelle ein Baukran steht. Über zehn Personen der Firma Hans Schneider, Merxheim, und HS-Hallensysteme, Herschbach, haben laut Polier Markus Peitz "Wind und Wetter" getrotzt. Für den funkgesteuerten Kran – mit 20 Metern laut Peitz "ein kleiner" – war während des Orkans "Funkstille". Umstürzen konnte er dem Polier zufolge kaum: Bei starkem Wind wird die Bremse am Boden gelöst. Das Gerät "folgt" dem Sturm und verringert so wie Angriffsfläche. "Windfreistellung" nennt das der Fachmann. Der Kran hat "Kyrill" locker überlebt – und sich gestern munter im "nur noch" frischen Wind gedreht. Kaum der Rede wert: Auf der Baustelle ist am Vormittag normal gearbeitet worden. Wie jeden Tag – "Kyrill" kümmert hier offenbar keinen. (kra)
Aus Allgemeine Zeitung vom 20.01.2007 |  |  Aktuelles10.01.12 12.12.11 05.12.11 21.11.11  |  |